Vertragsschluss mit dem Patienten

Rund 90 % der Deutschen sind in der GKV versichert. Ein gesetzlich Versicherter ist verpflichtet, seinen Versicherungsanspruch gegenüber dem Zahnarzt durch Vorlage der Versichertenkarte nachzuweisen oder dies innerhalb einer Frist von zehn Tagen nachzuholen. Sofern dieser Nachweis erbracht wird, kann der Patient davon ausgehen, dass er nach dem Sachleistungsprinzip ohne weitere Kosten behandelt wird.

Die zahnärztliche Behandlung im Rahmen der GKV umfasst Leistungen, die nach den Regeln der zahnärztlichen Kunst ausreichend und zweckmäßig sind, sie umfasst beispielsweise konservierend-chirurgische Leistungen, worunter auch Füllungen fallen. Wählen Versicherte bei Zahnfüllungen eine darüber hinausgehende Versorgung, haben sie die Mehrkosten selbst zu tragen. In diesen Fällen ist von den KK die vergleichbare preisgünstigste plastische Füllung als Sachleistung abzurechnen, diese Sachleistungen werden auf Grundlage des BEMA abgerechnet.

 

 

 

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