Glossar

Honorarvereinbarung

Grundsätzlich können (Zahn-)Ärzte im Rahmen ihrer Liquidation nur bis zum 3,5-fachen Gebührensatzabrechnen, wenn sie nicht eine gesonderte schriftliche Honorarvereinbarung mitihren Patienten getroffen haben. Dies ist geregelt in § 2 GOÄ bzw. § 2 GOZ.Danach muss die Honorarvereinbarung neben der Nummer und der Bezeichnung derLeistung, dem vereinbarten Steigerungssatz und dem sich daraus ergebendenBetrag auch die Feststellung enthalten, dass eine Erstattung der Vergütungdurch Erstattungsstellen möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistetist. Weitere Erklärungen darf die Vereinbarung nicht enthalten. Es istSchriftform vorgeschrieben, d.h. sowohl (Zahn-) Arzt als auch Patient müssendie Honorarvereinbarung unterschreiben.