Glossar

Abtretung

Als Abtretung, geregelt in § 398 ff. BGB,  bezeichnet man die vertragliche Übertragung einer Forderung vom alten Gläubiger (Zedent) auf den neuen Gläubiger (Zessionar). Der Gläubiger wird also ohne die Änderung des Schuldners ausgetauscht. Die Abrechnungsvereinbarungen zwischen Rechenzentrum und Arzt oder Zahnarzt sehen in der Regel die Abtretung der Honorarforderung des Arztes (Zedent) gegen den Patienten (Schuldner) an das Abrechnungsunternehmen (Zessionar) vor. Eine solche Abtretung kann endgültig sein. Dann spricht man von echtem Factoring. Wird eine Forderung nur zeitweise abgetreten, liegt ein sog. unechtes Factoring vor.